http://www.tsv-hoefingen.de/wp-content/uploads/2017/09/titel170217b.jpgKunst in der „Gastronomiewelt Glemstal“ – Christa Kaufmann stellt aus.
Kunst in der „Gastronomiewelt Glemstal“ – Christa Kaufmann stellt aus.
Kunst in der „Gastronomiewelt Glemstal“ – Christa Kaufmann stellt aus.

Eine Kooperation zwischen dem TSV Höfingen und dem Höfinger Heimat- und Kulturverein hat sich zum Ziel gesetzt, das Nebenzimmer des TSV-Sportheims künstlerisch aufzuwerten. Man möchte den Gästen ein ansprechendes Ambiente bieten. Auf diese Weise präsentieren Mitglieder des Höfinger Kunstportals, einem Arbeitskreis des Heimat- und Kulturvereins, einen Querschnitt ihres Schaffens. Die Sprecherin des Arbeitskreises, Angi Eglau, organisert den etwa halbjährigen Wechsel, so dass für Veränderung gesorgt ist.
Ab 09. September sind Werke von Christa Kaufmann zu sehen. Ihre Acrylbilder zeigen auf expressive Weise Natur. Die Technik der Acrylmalerei mit deckendem und pastosem Farbauftrag und eingearbeiteten Materialien erzeugen ein besonderes Spannungsfeld in ihren Bildern. Emotional drückt sie durch Farben ihre Gefühle und Stimmungen in den Bildern aus.

Aus meinen Träumen, Erlebnissen und Eindrücken schöpfe ich meine Kraft und Energie für neue Bilder und Objekte.

Schon als junges Mädchen zeichnete Christa Kauffmann anhand von Beschreibungen in Büchern Gesichter und Figuren. Sie experimentierte mit verschiedenen Materialien wie Gips, Ton, Wachs und Metall. Beim Studium der Kunst und Pädagogik wurden dann die Grundlagen für ihre Künstlertätigkeit gelegt.
Nach Abschluss des Studiums trat sie 1971 in Stuttgart ihre Lehrerstelle an. In den kommenden Jahren hatte zwar der Beruf Vorrang, doch nebenher entstanden Keramiken, Bauernmalereien und Möbel.
1976 zog sie mit ihrem Mann nach Leonberg. Insgesamt 45 Jahre unterrichtete sie an verschiedenen Schulen Kunst und Technik. Später bildete sie Lehrer und Schüler in Multimedia aus.
Nach der Geburt der Kinder, begann sie, inspiriert durch Kontakte mit kreativen Frauen aus der Nachbarschaft, mit dem modellieren von Charakterfiguren. An der VHS in Leonberg lehrte sie als Dozentin Marionettenbau.
Der große Reiz, eigene Porzellanpuppen herzustellen, brachte eine Entwicklung in Gang, die bis zum Jahre 2000 einen wesentlichen Teil der Freizeit vereinnahmte. Eine Besonderheit waren ihre Porträtpuppen aus Porzellan, die sie nach Fotos, Videos oder auch der realen Person fertigte. Erfolgreich stellte Kauffmann ihre Künstlerpuppen aus und wurde bei Wettbewerben nominiert.
Unvergessen sind die Kostüme, die Christa Kauffmann mit der Figurinen-Gruppe „Schräge Vögel“ ab 1998 hergestellte. Die Gruppe trat mit diesen Kostümen bei Veranstaltungen in Leonberg und Umgebung auf.
Im Jahr 2000 begann Christa Kauffmann mit der Acrylmalerei. In den letzten Jahren entstanden expressiver Arbeiten, die sie bei Gemeinschaftsausstellungen des Galerievereins Leonberg, der LAKUNA, dem Höfinger Kunstportal und dem Kunstforum Rutesheim ausstellte.